Das Wappen der Stadt Rheda-Wiedenbrück

Eine kurze Erläuterung zur Entstehung und Bedeutung der Wappen von Rheda-Wiedenbrück und seinen Stadtteilen.


In einem von Silber (Weiß) und Rot gespaltenen Schild vorne ein schwarzer, gold (gelb) gekrönter, linksgewendeter Löwe, hinten ein goldenes (gelbes) sechsspeichiges Rad. Das Wappen der 1970 aus Rheda, Wiedenbrück, Batenhorst, Lintel, Nordrheda-Ems und St. Vit neugebildeten Stadt Rheda-Wiedenbrück, am 25. August 1971 genehmigt, trägt die Symbole der ehemaligen Stadtwappen Rheda (am 15. Juni 1908 verliehen) und Wiedenbrück (am 2. Mai 1912 verliehen). Der Löwe ist das Wappentier der Herrschaft Rheda, enthalten im Wappen des Grafen von Bentheim-Tecklenburg-Rheda, das Rad ist Siegelbild des früheren osnabrückischen Amtes Reckenberg "Rädchenburg" zu Wiedenbrück.

Die Wappen der ehemaligen selbständigen Städte und Gemeinden Rheda-Wiedenbrücks

Batenhorst: In Blau drei mit rotem Band gebündelte goldene Ähren.



Lintel: In Gold zwei ineinander verschränkte Lindenblätter mit grünen Früchten.



Nordrheda-Ems: Von Grün und Silber gespalten, vorn ein bewurzelter, goldener Eichbaum mit goldenen Eicheln schwebend über drei silbernen Rosen mit goldenen Butzen und Kelchblättern. hinten ein golden gekrönter und bewehrter schwarzer Löwe, belegt mit drei goldenen Ringen.



Rheda: In Silber ein schwarzer, goldbewehrter, auf dem Rumpf mit drei goldenen Ringen belegter Löwe.



St. Vit: In Silber eine im grünen Schildfuß wurzelnde grüne Linde mit drei sich verjüngenden Blattkränzen, deren unterster rechts und links mit je einer Glocke behängt ist.



Wiedenbrück: In Silber ein breiter roter Balken, belegt mit einem goldenen, sechsspeichigen, von zwei goldenen Löwen gehaltenem Rad.